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Fragen und Antworten rund um die Pflege

Ein pflegegerechtes Altenheim oder Pflege zu Hause?
Diese Frage nach dem Altenheim oder der Pflege zu Hause stellen sich ganz viele älter werdende Menschen bzw. „Ist Altenpflege das richtige für mich?“, doch oftmals kommt irgendwann der Punkt, wenn es aus gesundheitlichen und familiären Gründen (wie beispielsweise das Verstärken einer Demenz) nicht mehr möglich ist zu Hause zu versorgt zu werden. Eine ansprechende Kurzzeitpflege oder Tagespflege, wie wir Sie anbieten im Alten- und Pflegeheim Hösseringen  ist dann die mögliche Alternative zur Altenpflege. Es besteht aber auch gleich die Möglichkeit einer dauerhaften stationären Altenpflege im Altenheim um kompetent und pflegegerecht mit den individuellen Wünschen, Bedürfnissen und Problemen jedes einzelnen im Pflegeheim umzugehen.
Altenpflege - der Beruf
Der Beruf des Altenpflegers erfordert viel Gespür für die Menschen, für die Wünsche und Probleme jedes einzelnen Senioren oder Pflegebedürftigen im Pflegeheim, zudem das Wissen zu der medizinischen Versorgung. Warum sich viele für den Beruf des Altenpflegers entscheiden, ist das sie genau wissen was sie tun. Dabei stehen nicht nur motivierte Mitarbeiter zur Auswahl, sondern auch qualifizierte Fachkräfte bereichern mit ihrem Wissen und ihrem praktischen Erfahrungen den Alltag im Pflegeheim. Der Mensch steht bei uns im Mittelpunkt, ist sozusagen unsere Ressource – egal ob als ungelernter Mitarbeiter oder als langjährige Fachkraft mit regelmäßigen Weiterbildungen.
Wie lange dauert die Ausbildung zum Altenpfleger/in ?
Die Altenpflegeausbildung ist bundesweit einheitlich durch das Altenpflegegesetz geregelt und dauert in der Regel drei Jahre. Einige Altenpflegeschulen und Träger der praktischen Ausbildung bieten auch an, die Ausbildung berufsbegleitend oder in Teilzeit zu absolvieren. Hier muss mit einer maximalen Ausbildungsdauer von fünf Jahren gerechnet werden.
Altenheim: Wer kommt für die Kosten auf? Wie wird die Altenpflege finanziert?
Die größten Kosten in der Altenpflege belaufen sich auf die Kosten der Pflege, die Kosten der Unterkunft und Verpflegung und die Investitionskosten. Wichtig sind aber für die Angehörigen die Kosten der Pflegeheim-Zuzahlung – die hier im Alten- und Pflegeheim Hösseringen nicht die Grenze von 1300 Euro monatlich überschreiten. Jeder Versicherte hat einen gesetzlichen Anspruch auf Pflegeleistungen für die Unterbringung und Versorgung in einem stationären Pflegeheim. Die Kostenleistungen unterscheiden sich abhängig von der Pflegebedürftigkeit. Ein Teil der Pflegeheim-Kosten übernimmt die Pflegeversicherung. Generell gilt aber: die Kosten für einen Altenheim-Platz sind immer höher als die Pflegeversicherungsleistungen. Und wenn das Vermögen aufgebraucht ist und die maximale Rente herangezogen wurde, ist der beste Altenpflege Weg der Antrag auf „Hilfe zur Pflege“, wie man ihn in § 61 SGB XII findet. Jeder hat ein Recht auf Hilfe zur Pflege in der Bundesrepublik Deutschland. Ein Taschengeld von 109,08 Euro steht aber jedem monatlich zu.
Wie viel verdient man als Altenpfleger in Uelzen?
Das Durchschnittseinkommen in Uelzen liegt bei 2200.00 Euro brutto im Monat.
Was beinhaltet die medizinische Versorgung?
Die medizinische Versorgung beinhaltet die regelmäßige, wöchentliche Besuche von Hausärzten, Fachärzten, Psychologen und Physiotherapeuten sowie die tägliche, individuelle Versorgung mit Medikamenten.
Wie ist die räumliche Ausstattung der Einrichtung?
Wir bieten sowohl Einzel- als auch Doppelzimmer an. Alle Zimmer sind bereits möbliert und ausgestattet mit altengerechten Badezimmern und Waschmöglichkeiten. Darüber hinaus gib es ein Esszimmer für gemeinsame Mahlzeiten und eine Sonnenterrasse.
Was bedeuten die Pflegegrade?
Anhand eines Fragenkatalogs wird der Grad der noch vorhandenen Selbstständigkeit geprüft. Entsprechend des Gutachtens entscheidet die zuständige Pflegekasse, ob sie ihrem Versicherten einen Pflegegrad zubilligt oder seinen Antrag ablehnt. Wie selbstständig ein Antragsteller noch ist, ermitteln die Prüfer nach einem Punktesystem. Dabei gilt: Je mehr Punkte der Begutachtete erhält, einen umso höheren Pflegegrad und umso mehr Pflege- und Betreuungsleistungen genehmigt seine Pflegekasse. Insgesamt gibt es 5 Pflegegrade, von 1 für eine geringe Beeinträchtigung bis 5 für schwerste Beeinträchtigung der Selbstständigkeit.
Was bedeutet der Personalschlüssel in der Pflege?
Der Personalschlüssel ist im Bereich der Pflege ist eine Angabe der Anzahl der Personen, die für die Betreuung anderer Personen zur Verfügung stehen. Er wird meist als Zahlenverhältnis (1 : n) angegeben, um anzuzeigen, dass für n betreute Personen im Mittel eine Betreuungsperson bereitsteht.
Was bedeutet die Graduierung?
Unter Graduierung versteht man die Einstufung der Pflegebedürftigen in die 5 verschiedenen Pflegegrade.
Was bedeutet Pflegebedürftigkeit?
Eine Pflegebedürftigkeit liegt laut § 14 SGB XI dann vor, wenn ein Mensch aufgrund einer körperlichen, geistigen oder seelischen Einschränkung nicht mehr in der Lage ist, seinen Alltag ohne die Hilfe Dritter zu bewältigen. Je nach Pflegebedürftigkeit bedarf es hierbei einer dauerhaften Unterstützung bei täglichen Verrichtungen, wie z.B. der Körperpflege oder Nahrungsaufnahme, welche sowohl durch Angehörige als auch durch ambulante Pflegedienste oder mittels der Unterbringung in einer Pflegeeinrichtung erfolgen kann.
Was bedeutet Dreischichtsystem?
Dreischichtsystem ist eine Form der Schichtarbeit. Die einzelnen Schichten umfassen meist eine achtstündige Arbeitszeit, die sich im Zwei-Schicht-System auf eine Frühschicht (von 6 bis 14 Uhr) und eine Spätschicht (von 14 bis 22 Uhr) aufteilt. Beim Drei-Schicht-Betrieb kommt eine Nachtschicht (von 22 bis 6 Uhr) hinzu. Beim Drei-Schicht-System muss der Wechselschichtarbeiter meist in stetiger Folge auf die Nachtruhe verzichten.
Wie findet man das richtige Altenheim?
Wer nach einer geeigneten Senioreneinrichtung, also einem Pflegeheim oder einem Altenheim sucht, kann z.B. so vorgehen:
– Schauen Sie sich die Internetauftritte der Einrichtungen aufmerksam an.
– Fordern Informationsmaterial an. Vereinbaren Sie einen Besichtigungstermin.
– Entwickeln Sie Kriterien, die für Sie wichtig sind (z.B. Fragen nach der Anzahl der Mitarbeiter, nach der Art der Speiseplangestaltung, nach der medizinischen Versorgung, etc.).
Welche Unterhaltungsmöglichkeiten gibt es?
Spaziergänge im Grünen, Ausflüge zu benachbarten Ortschaften und Möglichkeiten, (Brett-)Spiele zu spielen. Außerdem stehen ein Fernseher und ein DVD-Player zu Verfügung.
Was heißt Tagespflege?
Eine Einrichtung, in welcher pflegende Angehörige ihre pflegebedürftigen Familienmitglieder tagsüber betreuen lassen können. (Vergleichbar mit Eltern, die ihre Kinder tagsüber in einen Kindergarten bringen, um ihrer Arbeit nachgehen zu können).
Was heißt Kurzzeitpflege?
Kurzzeitpflege ist eine vorübergehende Pflege und Betreuung einer pflegebedürftigen Person in einer vollstationären Einrichtung für einen Zeitraum von bis zu vier Wochen je Kalenderjahr.
Wie viele Tage werden am Stück gearbeitet?
Gesetzlich gibt es einige Bestimmungen zur Mindestzahl freier Sonntage und v. a. zu Ausgleichstagen, aus denen sich ergibt, dass nicht unbegrenzt ohne freie Tage gearbeitet werden darf: § 11 Abs. 1 ArbZG – mindestens 15 Sonntage im Jahr müssen frei bleiben (gilt für Tag- wie Nachtarbeit). Außerdem: § 11 Abs. 3: für jeden gearbeiteten Sonntag muss an einem Werktag ein freier Ersatzruhetag gewährt werden, der innerhalb eines Zeitraums von zwei Wochen vor oder nach dem durchgearbeiteten Sonntag zu nehmen ist.
Warum sind Tiere im Altenheim wichtig?
Tiere tragen dazu bei, dass die Senioren im Alter aktiv und gesund bleiben und nicht vereinsamen. Für ein Haustier zu sorgen, gibt ihnen das Gefühl, gebraucht und geliebt zu werden. Daher leuchtet es ein, dass Haustiere in Seniorenheimen eine wichtige Rolle bei der Schaffung und dem Erhalt von Lebensqualität spielen können. Die positiven seelischen, körperlichen und sozialen Effekte von Haustieren auf den Menschen sind in zahlreichen Studien wissenschaftlich untersucht und bewiesen worden. Beispielsweise senken allein die Anwesenheit und das Streicheln von Tieren die Herzfrequenz und den Blutdruck und hemmen die Ausschüttung von Stresshormonen. Vor allem in der Betreuung von Demenzkranken erweisen sich Tiere als große Hilfe, da sie einen Zugang zu den Senioren herstellen können, wo andere Therapieformen häufig weniger Erfolge erzielen.
Welche Träger für Altenheime gibt es?
Institutionell werden Altenheime oft von staatlichen Trägern (in der Regel Gemeinde oder Kreis), freigemeinnützigen (kirchlichen oder karitativ-sozialen Organisationen) oder privaten Betreibern mit unterschiedlichen betriebswirtschaftlichen Zielen unterhalten.
Welche Voraussetzungen für die Aufnahme in ein Altenheim gibt es?
Im Normalfall wird ein Pflegerad für die Aufnahme in ein Altenheim festgestellt. Ohne einen Pflegegrad wird die Notwendigkeit durch eine Begutachtung, z.B. vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) bescheinigt. Dadurch erhält die pflegebedürftige Person eine sogenannte Heimnotwendigkeitsbescheinigung. Alternativ gibt es auch kostenlos die Möglichkeit mit neutralen Pflegeberatern zu sprechen. Unter 0800/611 611 1 ist das bundesweite Pflegetelefon vom Pflegenetzwerk gebührenfrei erreichbar.